Geld haben oder kein Geld haben

Passives Einkommen durch verschiedene Einkommensquellen
1. März 2019

Geld haben oder kein Geld haben

Jeder möchte Geld und viele von denen, die eine allgemeine Grundsicherung wünschen, möchten Geld. Aber was ist Geld?

Was ist Geld?

Zu dem Thema gibt es unzählige Bücher. Wie entstand Geld und warum nutzen wir Geld als Tauschmittel?

Aus wirtschaftlicher Sicht, sieht man Geld mit einem anderen Blick an. Hier möchte ich mich aber nicht auf die wirtschaftliche Sicht der Dinge konzentrieren, sondern auf die psychologische Sicht.

Geld ist „Haben“!

Mit Geld kann sich der Mensch etwas kaufen, dass es später besitzt. Er kann etwas „haben“, sich etwas leisten. Aus meiner Sicht geht ich nicht auf den Punkt ein, dass Geld auch Leben Wohnräume und Lebensmittel, sowie andere Grundsicherungen schafft. Da dieser Punkt gerade hier in Deutschland von anderer Stelle abgedeckt wird.

Aber darüber hinaus stellt Geld für uns etwas dar, womit wir uns hervorheben können. Uns polstern und Bequemlichkeit schaffen. Ein Kinobesuch hier und dort ein leckeres Essen in einem Restaurant. Einen Kurzurlaub und nachher noch einen Besuch im Vergnügungspark. Schoppen in der Stadt oder das Tunen von Autos, Motorrädern, sammeln von Objekten, oder einfach nur ausgeben und die Freiheit besitzen. Einfach keine Grenzen sehen und fühlen.

Geld schafft „Haben“, etwas zu haben, Freiheit, Grenzenlosigkeit, Dinge, Objekte und manchmal auch Freunden und Familie?!

Wohin kommt Geld?

Geld kommt zu Geld, so heisst es doch. Und ja, das ist grundlegend richtig. Aber! Geld kommt erst ab einem bestimmten Punkt von „alleine“. Und dafür muss man eine Routine aufgebaut haben, ein Verhalten, ein Verständnis, erst dann wird Geld zu Geld kommen. Man muss sich nur die kurzen Lotto-Millionäre anschauen. Geld war da, doch es kam keins. Wie denn auch, es fehlte das Verständnis für Geld.

Bezahlte deine Rechnungen und deine Schulden, dann wirst Du mehr Geld haben

Dieser Grundsatz ist eines der wichtigsten. Ich bin der Meinung, dass Menschen, die Ihren Schulden und Verpflichtungen nachkommen Geld schaffen. Warum? Weil der Mensch durch das bezahlen von Rechnungen und Schulden, erst dann versteht und fühlt, was Geld wert ist, wenn er es abgeben muss. Muss man Geld abgeben, dann muss man auch oft zwangsläufig auf etwas verzichten. Durch den Verzicht wird die Bequemlichkeit und die eigene Freiheit eingeschränkt. Vielleicht verliert man auch Sicherheit und fühlt sich nicht mehr so frei und gut. Als Mensch wird einem auf diesem Weg schnell klar, wie viel 100€ oder mehr Euros wert sind. Es ist nicht eine Zahl, die für jeden gleich viel bedeutet. Für ein Kind sind manchmal 10€ mehr wert als für einen Erwachsenen, der für 100€ seinen Sportwagen tankt und es nicht mal auf dem Kontoauszug auffällt.

Aber wir lange dauert es eine Summe X anzusparen? Kann ich sparen? Kann ich verzichten auf etwas um Summe X zu erreichen? Bin ich dazu breit? Wieviel Wertschätzung steckt dahinter?

Beispiel:

Jemand der einen Niedriglohnjob ausführt und nach Abzug seiner Verbindlichkeiten nicht mehr viel übrig hat, dem wird es schwer fallen Geld zu sparen. Manche Menschen gehen dazu über Rechnungen nicht zu begleichen und lieber das Geld in etwas mehr Freiheit oder Bequemlichkeit zu investieren. Die Rechnung von 100€ bleibt liegen. Neue Schuhe müssen her. Die Rechnung wird gedanklich auf nächsten Monat verschoben. (Ohne zu überlegen, ob das wirklich klappt? Und ob es passt…) Die Mahnung kommt nach 14 Tagen. Upsss. Ganz vergessen, 5€ extra zu zahlen. Aber im nächsten Monat wird die Rechnung auch nicht bezahlt. Wie denn auch? Es ist ja nicht mehr „übrig“ als im Monat davor. Woher also mit dem Geld für die Rechnung? Sie wird wieder weggelegt, und die nächste Mahnung und vielleicht auch ein Inkasso folgt… Und wenn der Druck ganz weit oben ist, jetzt schon 220€ statt 100 gezahlt werden muss, dann gehts zum Kumpel, der Mutter oder woanders hin. Geld muss jetzt geliehen werden. Die Schuhe sind schon 4 Monate alt und haben anstatt 100€ ganze 220€ gekostet.

Wie soll man denn auch zu mehr Geld kommen, wenn man selbst dafür sorgt, dass 100€ Ausgaben, später 220€ Ausgaben bedeuten? Gar nicht. Wer seine Rechnungen und Verbindlichkeiten nicht zahlt, wird nicht zu Geld kommen. Das Vergnügen bliebt kurz und das Kartenhaus stürzt irgendwann ein.

Besser wäre ein anderer Weg: Überlegt man auf was Sie im Monat verzichten können? Bei schönem Wetter das Rad zur Arbeit nutzen? Wieviel € blieben da übrig im Monat? 20€ sind so schnell gespart, aber nur, wenn das Geld auch eisern verschlossen in einem extra Ort gesammelt wird. (Ohne Ausnahme)

Welche Laster hat der Mensch? Auf das Rauchen verzichten. Kauft man nicht so viele Süßigkeiten an der Tankstelle oder Kiosk ein, spart man gegenüber den Preisen im Supermarkt. Macht man sich Brote zur Arbeit, anstatt die Kantine zu nutzen. Optimiert man auf lange Sicht die eigenen Versicherungen. Und wenn das alles nichts hilft – Dann machen man was für die Umwelt. Mit zwei Tüten durch den Wald spazieren, so sammelt man schnell am Wald und Parkbereich ünnötigen Müll ein und Sie finden mindestens 2-4 Pfandbehälter. Das sind 0,50-1€ pro sportlichen Spaziergang. 20€ pro Monat sind schnell gesammelt. Außerdem hat man etwas für die Umwelt und den Körper getan.

Will man das?

Aber all das muss gewollt werden. Möchte der Mensch sich einfach nicht bemühen, und versteht nicht, dass nur Mühe den Menschen an ein Ziel bringt, dann wird sich nie etwas ändern. Es muss einfach klar sein, dass Geld zu geschaffen werden kann. Genommenes Geld, genommene Werte sind keine Werte, sind keine Bereicherung und sie blieben nicht. Etwas was genommen wurde, das wuchs nie auf einem fruchtbaren Feld. Etwas was genommen wird, verdirbt auf langer Sicht auf den eigenen unfruchtbaren Feldern und die Vermehrung bleibt aus.

Wie geht das richtig?

Der Umgang mit Geld sollte schon in der Kindheit geübt werden. Schnell sollte einem Kind vermittelt werden, dass die finanzielle Freiheit, die sich Eltern schaffen nicht unbedingt auch das Universum des Kindes bedeutet. Zumindest nicht über die Kindheit hinaus. Im Erwachsenenalter angekommen muss man das erst mal erreichen. Empfindet man als Kind keine Wertschätzung für 50€ und sieht das als „Kleingeld“ an, ist es sicherlich schwer, das Leben selbständig zu beginnen, wenn der Job nicht genauso viel abwirft, wie der vom Vater und der Mutter. Jeder beginnt erst im Leben mit kleinen Schritten zu laufen und klettert die Leiter hinauf. Schon werden die 50€ im Verhältnis mit dem eigenen Einkommen nicht richtig eingeschätzt und das Leben beginnt über den Verhältnissen. Man leben in einer alten Gewohnheit und Kompfortzone, die die Eltern schufen. Bis man rechnerisch und psychisch eine Umstellung der Lebensweise erreicht, vergeht eine Zeit und eine Menge Ärger kann sich anhäufeln.

Unehrlichkeit

Ist der Mensch gewohnt sich daran, Dinge nehmen zu können ohne sie selbst zu erschaffen, dann beginnt die Unehrlichkeit. Es beginnt damit, dass sich jemand am Haben eines anderen Menschen bereichert. Immer ist es einfach Dinge zu nehmen, anstatt sich selbst Dinge zu schaffen. Dinge nimmt man sich schneller. Man muss nicht warten, suchen, liefern lassen, bestellen, bezahlen. All das würde einen Aufwand darstellen. Dinge, die man sich nimmt, muss man nicht bezahlen… So werden entwendete Gegenstände oder Geldscheine nicht selbst erwirtschaftet. Personen die das machen, müssen nicht dafür arbeiten und bspw. Zeit, Schweiß und Mühe gegen eine Entlohnung eintauschen. Diese Menschen wollen beides. Und an dieser Stelle muss man ganz genau hinschauen.

Die Unehrlichkeit beginnt im allerersten Schritt mit sich selbst. Unehrliche Menschen belügen sich in der Regel selber. Ein unehrlicher Mensch sieht den Wert nicht. Er möchte ihn nicht sehen. Und so handelt er auch unehrlich seinem Umfeld gegenüber.

Unehrlichkeit gibt es zwischen Angestellten und Arbeitgebern sehr oft. Innerhalb Familien, zwischen Freunden und Bekannten und gegenüber anderen fremden Menschen. Sie gibt es überall. Jetzt kann man sich fragen, gibt es ehrliche Menschen? Nein, aber es gibt Menschen, die ehrlich mit Ihrem Haben und Werten, sowie mit anderen Menschen umgehen. Und diese Menschen werden erfolgreich sein.

Wer kennt das?

Wer kennt solche Personen nicht? Wichtig ist immer zu sehen, das sich Menschen nicht einfach und leicht ändern. Dazu muss es einen Willen geben, einen Willen den Weg zu gehen. Und haben gibt es Menschen mit diesen unehrlichen und lapidaren Wertvorstellungen in Ihrem Leben, dann wird man entweder immer ein Ärgernis erleben und ausgebremst werden. Das frustriert leider. Unsere Lebenszeit ist knapp und unsere Reccource Zeit auch. Gibt sich ein Mensch mühe im Leben sein Ziel zu erreichen, dann ist es nicht fair, dass sich andere Menschen daran bereichern.

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